Schlussresumée: Stimmen des zweiten Kongresstages


 

von .

SOMA289

Am zweiten Tag des SocialMania Kongresses lag der Schwerpunkt auf dem Thema „Social Web und politische Partizipation“. Referenten waren unter anderem der Kampagnen- und Strategieberater Julius van de Laar und die Netzaktivisten Anke Domscheit-Berg, Stephan Urbach und Markus Beckedahl. Aber auch die wissenschaftliche Seite wurde beleuchtet – von Dr. Stefan Münker und Dr. Ulrike Wagner.

In den Diskussions-Lounges wurde am Nachmittag kontrovers debattiert. Themen hier waren der Wahlkampfvergleich der U.S.A. und Deutschland, der Kontrollverlust der Politik durch die neuen Öffentlichkeiten und der Einsatz von Social Media im arabischen Frühling.

Zum Ausklang des Kongresses kamen Referenten des zweiten sowie des ersten Tages in einem Schlusspanel zusammen. Dabei wurde dem Publikum eine aktive Rolle zugesprochen. Fragen konnten sowohl persönlich als auch via Twitter gestellt werden.

In den Pausen bestätigten die Teilnehmer einen durch und durch gelungenen Kongress. Einer der Moderatoren aus den Lounges stellte erfreut fest, dass „selten so wenig dogmatisch über Social Media diskutiert wurde“ wie an diesen zwei Tagen. Während am ersten Tag eher theoretisch debattiert wurde, gab es am zweiten Tag Einblicke in die Praxis. „Bemerkenswert, dass die Bandbreite von Aktivisten, Wissenschaftlern und Unternehmern in einem Format zusammengebracht wurden, und alle sich gegenseitig respektiert und zugehört haben“, merkte ein Teilnehmer an.

Besonders hervorgehoben wurde auch die Dialogbereitschaft zwischen Referenten und dem Publikum, denn dadurch konnten politische Dimensionen des Social Webs beleuchtet werden, die so manchen neue Perspektiven eröffneten.

Die Initiatoren Prof. Dr. Petra Grimm und Prof. Dr. Michael Müller sowie die beteiligten Studenten der Hochschule der Medien haben ganz Arbeit geleistet!

 

 

Bild: Copyrigth HdM, Gordon Koelmel

Laura Weckbach, Barbara Hertinger/Masterstudentinnen des Think Tank der HdM

 

 



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